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08. September 2010

Schulteich und Putzteufel (21.08.2010 MS)
JUGEND FORSCHT Projekte am Kant-Gymnasium vorgestellt / Sonderpreis für Teamarbeit

Kantschule ehrt junge Forscher (21.08.2010 RE)
Wettbewerb: Urkunden und Büchergutscheine für erfolgreiche Teilnehmer bei ,,Jugend forscht" - Fünftklässler erhalten Einblick in Arbeit der naturwissenschaftlichen Gruppen

Jurgend forscht 2010
von links nach rechts: Oliver Kalk, Josephine Wismar, Lorenzo von Neumann-Cosel, Tobias Schmitt, Luca Karger und Benedikt Hartfeil
von links nach rechts: Tobias Schmitt, Luca Karger, Benedikt Hartfeil, Lorenzo von Neumann-Cosel, Oliver Kalk und Josephine Wismar
Jugend forscht 2009
Mach‘ mal leiser, die laute Stille
IKS-Team in Brüssel

Jugend forscht 2010 - „Entdecke neue Welten“

Am  Mittwoch, den 10. Februar 2010, fand auf dem Gelände der Fraport der 45. Reginalwettbewerb Jugend forscht statt. „Entdecke neue Welten“ – so lautete das diesjährige Motto der Jugend forscht Wettbewerbe.
Aus der Immanuel-Kant-Schule nahmen sechs Jungforscher teil. Monate vorher bearbeiteten die Schüler und eine Schülerin ihre Fragestellungen, führten Experimente durch, dokumentierten diese und bereiteten die Präsentationen vor. Unter Begleitung und Beratung von Frau Dr. Wismar in der AG „Jugend forscht“ wurde dann alles für den Wettbewerb vorbereitet und eingereicht.
Der Tag selbst begann für die Jungforscher um 7.00 Uhr mit dem Aufbau der Stände in der Turnhalle auf dem Flughafengelände. Zwischen 8.00 und 12.00 Uhr wurden sie von den Juroren unter Ausschluss der Öffentlcihkeit zu ihren Projekten befragt und mussten Rede und Antwort stehen. Nach dem Mittagessen zogen sich die Juroren zurück und die Jugendlichen erhielten die Gelegenheit eine Rundfahrt auf dem Flughafengelände zu erleben. Ab 14 Uhr war die Öffentlichkeit und Presse zugelassen. Von 15 bis 17.30 Uhr fand dann die feierliche Preisverleihung mit Rahmenprogramm statt. Ein langer Tag!
Alle beim 45. Regionalwettbewerb gezeigten Projekte zeugten von unglaublichem Einfallsreichtum. Also, was man alles erforschen kann! Die Präsentationen waren sehr vielfältig und lebendig dargeboten. Viele der Projekte bewegen sich auf einem hohen Niveau und zeugen von großem Forscherinteresse und Einsatz.
Für die Kantschüler war die Teilnahme – für manche das erste Mal - durchweg erfolgreich und sehr motivierend.
Es ergaben sich bei den Kantschülern im Bereich „Schüler experimentieren“ für

  • Oliver Kalk mit seinem Projekt „Friere ich in Lego? – Welches ist der beste Dämmstoff?“ in der Sparte Physik ein 1. Preis und ein Sonderpreis der ZfP,
  • Luca Karger und Josephine Wismar mit ihrem Projekt „ Betonunfall – das Ende vom Schulteich“ in der Sparte Chemie ein 2. Preis und
  • Lorenzo von Neumann-Cosel, Benedikt Hartfeil und Tobias Schmitt mit ihrem Projekt „Sind Putzteufel Mörder? Was passiert, wenn man Kloreiniger und Waschmittel in den Abfluss schüttet?“ in der Sparte Biologie jeweils eine Teilnahmeurkunde.

Herzlichen Glückwunsch an alle Jungforscher! Weiter so!

Die drei Projekte sollen in der Schule ausgestellt und präsentiert werden. Im Rahmen einer schulinternen Feier werden die Jungforscher neben anderen zu ehrenden Schülerinnen und Schülern noch einmal gewürdigt.
Die engagierten sechs Kantschüler waren mit einer unglaublichen Ausdauer, Begeisterung und Ernsthaftigkeit bei der Sache und werden – so hörte man - auch im nächsten Jahr ihre Forschungen fortsetzen. Und das trotz G8 und vieler anderer Interessen!!

Jugend forscht 2009:

Mach‘ mal leiser, die laute Stille

Am Freitag, den 13. März 2009, war es wieder soweit. Yannic  Ambach-Opitz, Roman Plach und Lucas Hamann nahmen in der Sparte „Arbeitswelt“ am Regionalentscheid des 44.  Jugend-forscht-Wettbewerbs, mit dem Thema „Mach‘ mal leiser, die laute Stille“ teil. Dabei untersuchten sie mittels aufwändiger Messtechnik die Lärmbelastungen für Schüler und Lehrer an unserer Schule und analysierten die Messwerte anhand der aktuellen EU-Richtlinien. Mit dieser interessanten Untersuchung belegten sie den 2. Platz in der Wertung, ein erster Platz wurde – warum auch immer – von der Jury nicht vergeben.

17.10.2008

Jugend forscht international - IKS-Team in Brüssel

Lucas Hamann und Christian Drischler haben als "Jugend forscht"-Team der IKS Mitte Oktober 2008 an einer internationalen EU-Präsentation in Brüssel teilgenommen.

Sie berichten: Brüssel war eine hochinteressante Sache. Der Vortrag und vor allem die Präsentation kamen gut an. Die Konversation in drei Sprachen war gewöhnungsbedürftig, klappte aber erstaunlicherweise. Der Vortrag selbst war mit Simultanübersetzung. Das Auditorium setzte sich aus EU-Parlamentarier, Jufo-Vorstand, Wirtschaftsvertretern (u.a.: VW, Daimler) und einer Bundeswehr-Delegation zusammen. Gastgeber war Staatssekretär Prof. Dr. Lorz (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), ein sehr netter Herr, der an unserem Projekt sehr interessiert war. Von verschiedenen Seiten wurden wir aufgefordert, unsere Forschung in Richtung Hörschäden durch (MP3)Player auszudehnen, da dies ein aktuelles Projekt der EU sei. Ich habe mit Herrn Tech gesprochen:  Er macht diese Untersuchungen für Hörsprechgarnituren (z.B.: für Flugzeuge und Panzer). Er will uns einen Kunstkopf zur Verfügung stellen. Hoffentlich klappt das.

'Viva la Neugier' (BelgienINFO.net)
"Jugend forscht" präsentiert sich erstmals in Brüssel

Oben rechts Foto mit Prof. Dr. Lorz (Mitte) und unserem Stand.

Die Main-Spitze vom 17. Oktober berichtet:
Sie haben Musiklärm untersucht(17.10.2008 MS)
Zwei Kant-Schüler nach Brüssel eingeladen / Erfolg bei "Jugend forscht"

 

09.04.2008

Jugend forscht Landessieger 2008

Herzlichen Glückwunsch!

Unserere Jungforscher, Christian Drischler, Torben Friedrich und Lucas Hamann haben auch die Hürde des Landeswettbewerbes erfolgreich geschafft. Sie sind mit ihrem Forschungsprojekt Landessieger im Bereich Arbeitswelt und damit vertreten sie auf diesem Gebiet Hessen beim Bundeswettbewerb im Mai in Bremerhaven.

In 2008 hat Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb eine Rekordbeteiligung: Insgesamt 10 102 Jugendliche haben sich für die 43. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht angemeldet. Das ist eine Steigerung von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Spitzenreiter bei den Anmeldezahlen ist Hessen mit einer Steigerungsrate von rund 45 Prozent gefolgt von Schleswig-Holstein mit knapp 38 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern mit rund 34 Prozent und Thüringen mit knapp 31 Prozent.

Mehr dazu bei 'Jugend forscht online'...

Hören Musiker schlechter? (9.4.2008 MS)
Drei Kant-Schüler siegen bei "Jugend forscht"

Jugend forscht 2008

Brot-Schimmel und Musik (26.2.2008 MS)
Kant-Schule gewinnt Preise beim Schüler-Wettbewerb "Jugend forscht"

Alle Teilnehmer der Immanuel-Kant-Schule wurden beim Regionalwettbewerb Hessen Mitte mit Preisen ausgezeichnet (siehe Fotos li. Spalte). In der Rubrik „Schüler experimentieren“, in der die Teilnehmer nicht älter als 15 Jahre sind, traten von der Immanuel-Kant-Schule im Bereich Biologie zwei Gruppen zum Wettbewerb an:

Lea Pipo und Agapi Georgoula, beide 13 Jahre alt, untersuchten mikroskopisch die Schimmelbildung bei Brot. Sie wollten wissen, wie schnell Schimmelsporen auskeimen und ob die Entstehung von Schimmel abhängig von der Verpackung ist. Als Verpackung wählten sie die typischen Hüllen für das Pausenbrot, das ja leider von einigen Schülern auch mal im Ranzen vergessen wird.

Für ihre Arbeit „Spielt die Verpackung eine Rolle bei der Schimmelbildung?“ erhielten sie den 3. Preis.

Manuel Ockel und André Lopez, beide ebenfalls 13 Jahre alt, wurden mit ihrer Arbeit „Stofffarben mit UV-Schutz, Alternativen aus der Umwelt?“ im Bereich Biologie Sieger des Regionalwettbewerbs. Beide Schüler, genervt durch das lästige T-Shirt-Tragen am Strand, gingen der Frage nach, ob Kleiderstoffe wirklich vor schädlichen UV-Strahlen schützen. Außerdem wollten sie wissen, ob die Durchlässigkeit für UV-Strahlen von der Stoffart abhängig ist und die Färbung mit Naturfarben sich ebenfalls auswirkt. Untersucht haben sie die Durchlässigkeit mit einem Spektrometer, das sie Dank der Vermittlung durch Prof. Dr. Völklein im Fachbereich Physik der Fachhochschule Rüsselsheim benutzen durften.

In der Rubrik „Jugend forscht“ traten Christian Drischler, Torben Friedrich und Lucas Hamann im Bereich Arbeitswelt an. Mit ihrer Arbeit „Wie bitte? Hören Musiker wirklich schlechter?“ wurden sie Sieger des Regionalwettbewerbs. Mit diesem Sieg haben sie sich gleichzeitig für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Darmstadt am 7. und 8. April qualifiziert.
Hinter dem Titel ihrer Arbeit „Wie bitte? Hören Musiker wirklich schlechter? verbirgt sich eine auf umfangreichen Untersuchungen basierende wissenschaftliche Ausarbeitung. Im Zuge ihres Projektes wurden beide Big-Bands der Immanuel-Kant-Schule, sowie eine Vergleichsgruppe untersucht. Insgesamt sammelten sie Daten von etwa 100 Personen. Die Untersuchungen zeigen das Maß der Hörbeeinträchtigung nach Jahren des Musizierens.
Die Schüler nahmen während der Proben Schallpegelmessungen vor und verglichen diese mit Richtlinien aus der Arbeitswelt, in denen genau vorgeschrieben ist, welchen Lautstärken man wie lange ausgesetzt sein darf. Zum anderen wurden mit allen Bandmitgliedern vor und nach verschiedenen Proben Hörtests gemacht. Diese Ergebnisse verglichen sie mit entsprechenden Untersuchungen von Probanden einer Vergleichsgruppe.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Prof. Dr. Völklein, Fb. Physik, und Prof. Dr. Hofmann, Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation und Herrn Tech von der Bundeswehr in Meppen für die Vermittlung und Bereitstellung von Messgeräten, ohne die unsere Projekte nicht hätten durchgeführt werden können. (siehe Fotos)
A. Sieben